Weniger Konsum - Challenge & Weniger sinnlose Medizin | Gumeno Blog – Woche 12 im Gumeno Blog
Woche 12 - 7.Februar 2026
No Buy Challenge 2026
Ihr wisst es längst: Täglich werden Unsummen für allerlei Kram ausgegeben. Vom trendverseuchten Kleidungs-Wahn oder den neusten heiße Scheiss der Elektronikwelt oder einfach der tägliche Macciato vom Lieblingsitaliener gegenüber - Das alles geht verständlicherweise ins Geld und macht abhängig vom Konsum. Wie ein wandelnder Junkie nur gesellschaftlich akzeptiert.
Ein Beispiel für einen bewussten Konsum gefällig? Eine natürliche Seife ist unspektakulär aber wichtig. Sofern man stinken nicht als Normalzustand akzeptiert
2026 etabliert sich gerade ein Trend, wobei Konsum-Zombies versuchen für eine gewisse Zeit nichts kaufen. (Seife bleibt aber!) Zeit ist hier relativ & kann Tage, Wochen oder Monate bedeuten. Das Ganze nennen sie dann Challenge und posten das Ganze als Motivation Day in ihren Instagram-Feed.
Der Vorteil gegenüber der eigenen Budget-App auf dem Smartphone liegt auf der Hand: Es gibt eine definierte Ziellinie, was es motiviert durchzuhalten. Ebenso finden solche Wettkämpfe oft in großen Gruppen statt, organisiert z.B. über Reddit Foren. Gruppendynamik lässt grüßen.
Und falls doch mal zwischendurch gesnackt wird, oder ein anderere Lustkauf die Challenge torpediert - Schwamm drüber. Tränen weggewischt und weiter geht's. Das Ziel ist nicht die perfekte Challenge abzuliefern, sondern sich selbst mehr zu hinterfragen ob jeder Mist, den man konsumiert, wirklich nötig ist.
finance.yahoo.de
Ärzte mit Grenzen
Die Minimalismus-Krake streckt ihre Tentakel auch in Richtung Medizin aus. Bedeutet: Der Versuch nur die Behandlungen und Diagnostik zu nutzen, die wirklich etwas bringt. Den Rest lassen. Also als Patient auch mal spöttisch am MRT vorbeilaufen: "Mit mir heute nicht!".
Heißt jedoch nicht, dass Ärzte arbeitslos werden. Der Herzinfarkt zählt beispielsweise weiterhin zum Top-Grund schnellstens mit ganz viel Blaulicht zum Arzt zu kommen. (Wer hätte es gedacht..) Es kann aber passieren, dass man wegen dem eingewachsenen Fußnagel unter jedes Gerät gezerrt wird bis die Krankenkassenkarte glühlt.
Allerdings schwer für den Laien zu erkennen, welche Behandlung notwendig ist. Google hilft da nur sehr bedingt. Jedoch ist das der medizinische Sektor ein lohnendes Geschäft. Der Patient ist die Gelddruck-Maschine schlechthin.
Ziel ist klar: Qualität vor Quantität. Letzten Endes bleibt es abzuwarten, wann sich etwas ändert. Meine Glaskugel gibt erst im Gumeno Blog 2637 im Jahr 2066 Entwarnung. Wir bleiben dran.
statnews.com